helpling

Das Geschäftsmodell von Helpling & Co. – Eine Analyse

Es ist kein Geheimnis, dass die Margen im Reinigungsmarkt (insbesondere in der privaten Haushaltsreinigung) niedrig sind und sich das Geschäft i.d.R. erst über eine hohe Mitarbeiterquote, langfristige Kundenbindung und einen möglichst niedrigen, administrativen Overhead rechnet. Die Strategie von Personalvermittlern wie Helpling, book a tiger etc. zur schnellen Marktbeherrschung kann also nur dann aufgehen, wenn die o.g. Faktoren langfristig in Einklang gebracht werden.

Im Folgenden meine Einschätzung, warum die Geschäftsmodelle dieser Vermittler auf Dauer (zumindest in der aktuellen Ausrichtung des Geschäftsmodells 11/2015) nicht tragfähig sind und die Investoren eine Menge Geld verbrennen, sofern die Vermittler ihr Modell nicht langfristiger (und damit schlechter skalierbar) ausrichten.

Bewiesene Geschäftsmodellrisiken

Im Kontext der Insolvenz des US-Vorbilds Homejoy, geben sich die Gründer von helping & book a tiger betont gelassen. Eine Unterbewertung des Geschäftsmodellrisikos m.M.n., das sich aus dem Damoklesschwert der Scheinselbständigkeit & den anderen u.g. Risikofaktoren zusammensetzt.
Denn, obwohl die Vermittler stets betonen, nur die Verträge zwischen Reinigungskraft und Endkunde zu erstellen, heißt das nicht, dass die Scheinselbständigkeit (die nach offiziellen Angaben zum Shutdown von Homejoy geführt hat) nicht vom Gericht festgestellt werden kann, sofern die erste Reinigungskraft auf die Idee kommt, ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis einzuklagen.
Damit stünden den Vermittlern Millionen an Sozialversicherungsnachzahlungen ins Haus, für die im Zweifel auch die Geschäftsführer privat haften müssen. Helpling & Co bewegen sich damit dauerhaft auf Messers Schneide und müssten sich m.E.n. jeden Monat signifikante Klagerückstellungen in die Bücher schreiben. Wie in diesem Fallbeispiel setzt die tatsächliche Ausgestaltung im Unternehmensalltag des Verhältnisses zwischen a) dem Vermittler b) der Reinigungskraft und c) dem Endkunden  jedwede kreative Vertragsgestaltung außer Kraft und liegt damit im Ermessen des zuständigen Gerichts.

Die Vermittler befinden sich also konstant in der Mitte dieser „4 Forces“:

  • Endkunden ein konstant qualitativ hochwertiges Serviceerlebnis bieten (die gleiche Maid, geschulte Mitarbeiter, verlässliche Dienstleistung, einfache Abwicklung, etc.)
  • Anforderung der (nebenberuflichen) Reinigungskräfte (Flexibilität, hoher Stundensatz, niedrige Provisionen, einfache Abwicklung,  etc.) und Opportunitäten zum „Kundenklau“ minimieren
  • Tatbestand der Scheinselbständigkeit nicht erfüllen
    Dafür dürfen Reinigungskräfte z.B. nicht übermäßig viele Aufträge über Helpling etc. bekommen, keine Corporate Identity-Shirts tragen (wie in den Werbespots suggeriert), müssen als eigenständige Unternehmer erkennbar sein und müssen sich die Zeit ihrer Tätigkeit frei einteilen etc..Die damit einhergehende kaum mögliche Kontrolle über Qualität & Mitarbeiter wird somit auch langfristig ein Problem bleiben. Auch Homejoy aus den USA hatte zuletzt genau mit dieser Problematik gerungen.
  • Expansionsdruck durch hohes Investment von ~60Mio.€ & Anspruch auf Marktdominierung in Europa und den anvisierten Emerging Markets
    Rocket Internet gibt seinen Unternehmen – nach Oliver Samwers eigener Aussage – 3-5 Jahre, um profitabel zu werden. Helpling ist jetzt ca. 1,5 Jahre alt, zog sich zuletzt aus diversen europäischen Märkten zurück und konsolidierte die Mitarbeiterstruktur. Nach Aussage von Geschäftsführer Franke werden 10Mio.€ alleine in den deutschen Markt fließen, was zeigt, um welchen Preis man sich die Kunden erkaufen will.

Meine Prognose:
An dem Jonglierakt mit diesen vier Faktoren, dem aus u.g. Gründen kritischen CLV und des großen Expansionshungers biss sich schon Homejoy die Zähne aus. Weiterhin bestehende Wettbewerber im US-Markt – wie bspw. Handy – haben übrigens ähnliche Probleme. All diese Faktoren lassen sich m.E. nach 1:1 auf den europäischen – oder zumindest den deutschen – Markt und das Geschäftsmodell der Personalvermittler übertragen und sind keineswegs Eigenheiten des US-Markts oder des Homejoy-Modells.

Alle rechtlichen Stunts der Vermittler außer Acht gelassen, sind die Modelle m.E. ein exemplarisches Beispiel dafür, warum der Gesetzgeber den Tatbestand der Scheinselbständigkeit geschaffen hat. Hier entsteht ein Gewerbezweig der faktischen Prekärselbständigkeit auf makroökonomischer Ebene, der sozialversicherungspflichtige Beschäftigung & Tarifbestimmungen verdrängt oder unterwandert.
Das gern benutzte Argument der Vermittler, dass hier dem Schwarzmarkt Marktanteile abgenommen werden,  mag zwar stimmen, nur verschweigt man dadurch elegant, was denn mit der Differenz zwischen dem Schwarzmarktspreis (bspw. 10€/Std.) und dem legalen Preis (i.d.R. >20€/Std.) eigentlich passiert ist. Die Differenz besteht nämlich aus allgemeinverbindlichen Tariflöhnen, Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen, welche die Vermittler mit ihrem Modell größtenteils umgehen können.

Zwar konnte noch kein Personalvermittler im Reinigungsmarkt bisher schwarze Zahlen generieren, doch das ist aufgrund dieses sehr neuen Geschäftsmodells nicht weiter verwunderlich. Das eigentliche Problem ist hier allerdings, dass bisher keiner eine Lösung dafür präsentieren konnte, wie die Langfristigkeit dieses Geschäftsmodells gewährleistet werden kann, sobald Marketingsausgaben im Einklang mit den langfristigen Einnahmen stehen & die rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst werden würden.

Hohe Kundenakquisekosten (CAC)

Ich werde in letzter Zeit oft gefragt, ob ich nicht Probleme mit den – zweifellos sehr attraktiven – Preisen und der Marketingdominanz der Personalvermittler habe (heute lag wieder ein 15€ -Gutschein von Helpling in der Tageszeitung), die mit einer Kapitaldecke von 60Mio.€ alle (Online-)Marketingkanäle befeuern und tatsächlich sehr viel Druck auf kleine, regional ausgerichtete Wettbewerber wie MaidEasy ausüben.
Da MaidEasy auch primär auf Onlinemarketing setzt und auf die gleichen Keywords rankt (niemand sucht nach „premium putzfrau hamburg“, leider ^^), kann man das am Besten an den um über 300% gestiegenen Klickpreisen bei Google Adwords (2013: ~1,-€/Klick; 2015: >3,-€/Klick) auf die gängigen Keywords ablesen, bei denen kleinere Anbieter schon lange nicht mehr um die TOP3 Positionen bei den Google Anzeigen mitspielen können (und wollen).

Schaut man sich die Rahmenbedingungen von Helplings Geschäftsmodell in Bezug zu den Marketingausgaben bei Adwords an, dann ergibt sich:

  • 2€ Deckungsbeitrag / verkaufter Std. (12€ zahlt der Kunde, 10€ gehen an die Reinigungskraft)
  • CAC von geschätzten 70€/Neukunde bei Adwords (Hinweis: Abgeleitet von unseren eigenen Adwords-Ausgaben und  für Helpling Dimensionen schöngerechnet, gehe ich – für Helpling – optimistisch davon aus, dass sie auf Adwords ungefähr mit diesen CAC operieren)

Bei 2€ Bruttomarge pro verkaufter Stunde (12€ VK / 10€ an den helpling) muss der geworbene Kunde – bei angenommenen 4Std./Termin & einem 2-wöchigen Intervall – etwa 4 Monate bei Helpling buchen, damit Helpling überhaupt nur die CAC wieder einspielt.
Meine Prognose:
Bei der angenommenen niedrigen Kundenbindung (s.u.), ist es m.E.n. unmöglich mit diesen CAC langfristig erfolgreich zu arbeiten, da selbst bei einer hohen Erstkäufer-zu-Stammkundenkonversion von 33% (und das ist massiv optimistisch gerechnet), eine Deckungsbeitragslast von rund 200€ pro konvertiertem Stammkunden allein an Marketingkosten übrigbleibt. Das entspricht bei der oben angenommen Termin/Intervallauswahl 12 Monate durchgehender Käufe durch den Endkunden. Die durchschnittliche CL muss demnach schon bei über 12 Monaten liegen, was unter Berücksichtigung der Einschränkungen durch die Eigenheiten des Vermittlermodells und meinen eigenen Erfahrungen in dem Gewerbe sehr unwahrscheinlich ist.

Niedriger CLV (Customer lifetime value)

Die entscheidenden Faktoren sind also:

  1. Wie lange bucht ein einmal geworbener Kunde bei Helpling & Co bzw. welche Möglichkeiten haben sie, den CLV zu erhöhen
  2. Warum sollte die Reinigungskraft auf Zusatzeinnahmen (nach o.g. Beispiel von 3800€ pro Jahr und pro Stammkunde) verzichten?

Ich glaube aus folgenden Gründen, dass der CLV bei dieser Art von Geschäftsmodell sehr niedrig bleiben wird:

  • Kunden, die langfristig eine Reinigungskraft suchen (und diese sind die einzigen, mit denen der Vermittler tatsächlich Geld verdienen kann), haben gänzlich andere Anforderungen an die Reinigungskraft als Einmalkunden bspw., dass das Personal nicht ständig ausgetauscht wird, die Reinigungskraft an einem bestimmten Termin in der Woche immer verfügbar ist und eine qualitative Konstanz der Arbeit gewährleistet wird.
  • Kein Kundenschutz: Subunternehmer, die versuchen mit dem eigentlichen Endkunden ins Geschäft zu kommen, um den Mittelsmann auszuschalten, sind praktisch ein universelles Naturgesetz des Personalvermittlungsmarktes. Helpling wird diesen Effekt nur durch Argumente wie Versicherungsschutz und eine sehr gute technische Ausstattung der Plattform (Website, Apps, etc.) dämpfen können, die für langfristige Endkunden zum einzigen Mehrwert wird und evtl. Abwerbeversuche der Reinigungskraft zur direkten Vertragsausgestaltung verhindern.
    Im Gegensatz zu Personalvermittlern in anderen Märkten (bspw. Recruitern), die i.d.R. eigene Verträge mit dem Endkunden haben und nur im Rahmen von „Arbeitnehmerüberlassung“ Selbständige an den Endkunden vermitteln, betreiben Helpling & Co. reine Vertragsanbahnung zwischen Reinigungskraft und Endkunde und sind ansonsten im Nachfolgenden unbeteiligt. D.h., Helpling ist nicht vertraglicher Mittelsmann zwischen Endkunde und Reinigungskraft und kann dementsprechend keine Kundenschutzklauseln (die in der Branche üblich sind) platzieren.
  • Sehr niedrige Stundensätze für die Reinigungskräfte erzeugen weiterhin hohe Opportunitäten zum Abwerben des Kunden durch die Reinigungskraft. 16% Provision für den Vermittler scheinen erstmal im Marktmittel der Personalvermittlung unterdurchschnittlich, bekommen aber bei absoluten 12€ Stundenlohn eine ganz andere Realdimension für die Reinigungskraft, insbesondere bei sehr hoher Kundentreue. Warum sollte die Reinigungskraft den Kunden wieder dem Wettbewerb durch andere Reinigungskräfte aussetzen wollen, wenn er ihn gleich „vom Markt nehmen“ kann.
  • Hohe Fluktuation der Reinigungskräfte, da Kleinstunternehmertum i.d.R. nur als Übergang in ein reales Beschäftigungsverhältnis dient, bspw. als temporäre Überbrückung zwischen 2 Jobs/Studium/Beruf/Mutterschaft o.ä. und bestenfalls einem Start in die unternehmerische Vollbeschäftigung im Reinigungsgewerbe (mit eigenen Kunden & möglichst geringen Provisionen) dient.
  • Stark variierende Personalqualität, da die Vermittler nur Personal akquirieren können, dass bereit ist, für 10€/brutto legal zu arbeiten und bereits ein Gewerbe angemeldet hat bzw. dies für die Vermittler tut. Aus diesem Grund bewegen sich diese Anbieter qualitativ am unteren Ende der Skala. 10€/brutto können (bei angenommener Vollbeschäftigung) zu 7€ netto werden und damit unter Mindestlohnniveau liegen. D.h., nur Neuselbständige die sich der realen Kosten ihrer Selbständigkeit nicht bewusst sind oder nebenberuflich Selbständige, die über andere Stellen versichert sind und ernährt werden (bspw. andere Jobs, einen anderen Verdiener im Haushalt, etc.) können sich auf solche Deals einlassen.
    Helpling könnte die Preise anheben, würde dann aber nicht mehr mit Schwarzmarktpreisen konkurrieren können, den Massenmarkt verlassen und das Wachstum in der Form nicht mehr gewährleisten können – ein Dilemma.
  • Kein realer Marktplatz, da einheitliche Stundensätze für alle Reinigungskräfte vorgegeben werden: Ich bin mir sicher, dass Helpling & Co. an diesem Punkt bereits arbeiten, doch aktuell bietet sich für eine Reinigungskraft keine Möglichkeit, sich vom Wettbewerb abzuheben und den Verdienst zu erhöhen. Helpling verzichtet im Moment – vermutlich aufgrund der dadurch entstehenden Komplexität – auf einen offenen Marktplatz. Dies fördert wieder die Opportunitäten der Reinigungskräfte, lieber 13€/Std. mit einem zufriedenen Kunden direkt auszuhandeln, anstatt 12€/Std. über den Personalvermittler zu arbeiten (von denen noch 2€ für Provisionszahlungen an den Vermittler abgehen). Welcher zufriedene Kunde wird diesen Vorgang schon an den Personalvermittler melden, wenn er den Loyalitäts- und Motivationsbonus direkt der Reinigungskraft geben kann.

Meine Prognose:
Die Probleme des schwachen CLV müssten m.E.n. für die Personalvermittler mittlerweile sehr deutlich sicht- und spürbar sein. Ich sehe wenige Optionen für die Vermittler, diese Probleme in den Griff zu bekommen ohne signifkante Änderungen an ihrem Geschäftsmodell durchzuführen.

Nichtsdestotrotz kann man durchaus gute Erfahrungen mit den Personalvermittlern machen (ich hatte selber welche!). Nur: Es ist schlicht Zufall, ob die Reinigungskraft die meinen Auftrag annimmt (auf die ich vorher keinen Einfluss nehmen kann) gut oder schlecht zu meinen Anforderungen passt. Auf ein Angebot, doch in Zukunft ohne die Firma Helpling weiter zusammenzuarbeiten, bekam ich in jedem Fall sofort positives Feedback… schlecht für den CLV der Personalvermittler.

Rechtliche Risiken (in Deutschland)

Helpling & Co. nutzen aktuell primär 2 Gesetzeslücken im Einkommenssteuer- und Umsatzsteuerrecht aus, die ihnen einen signifikanten Wettbewerbsvorteil verschaffen:

  • Kleinstunternehmerregelung, um die Umsatzsteuer von 19% zu sparen und dem Endkunden einen 19% günstigeren Preis anbieten zu können.
    Die Kleinstunternehmerregelung erlaubt Unternehmern (in diesem Fall den Reinigungskräften) Umsätze bis zu 17.500€/Jahr umsatzsteuerfrei in Rechnung zu stellen. Bei einem durchschnittlichen Stundenlohn von 10€, kann eine selbständige Reinigungskraft damit 43 Wochen á 40Std. arbeiten und trotzdem in diese Kategorie fallen. Für Vermittler und Endkunden eine sehr attraktive Lösung.
    Im Regen stehen gelassen werden die Unternehmen, die nicht nur an strenge allgemeinverbindliche Tarifkonditionen (bspw. 9,50€ Mindestlohn, Urlaubsansprüche, etc.) gebunden sind, sondern weiterhin 19% USt. in Rechnung stellen müssen. Durch diese Gesetzgebung werden diese Unternehmen z.Zt.. kollektiv einem gesetzlich legitimierten Wettbewerbsnachteil ausgesetzt.
    Helpling & Co. nutzen diese Gesetzeslücke im großen Stil für ihre Vermittlungen und können somit – ohne Berücksichtigung weiterer preisdämpfender Faktoren – jeden Wettbewerber um 19% günstigere Verkaufspreise unterbieten.
  • Verdoppelt wird dieses Problem durch die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen (EStG §35a), die der Gesetzgeber u.a. dafür geschaffen hat, um für legale Reinigungsfirmen bessere Wettbewerbsbedingungen gegenüber dem Schwarzmarkt zu schaffen, indem die 19% Umsatzsteuer + 1% vom Endkunden über die Einkommensteuer geltend gemacht werden können. Damit sinken die effektiven Kosten einer umsatzsteuerpflichtigen Reinigung um 20%.Die Lücke ist hier, dass dieses Gesetz nicht die o.g. Kleinstunternehmerregelung – in der sowieso keine Umsatzsteuer erhoben wird – berücksichtigt. Faktisch bedeutet dies, dass der Staat Preisdumping auf Kosten der tarifgebundenen Reinigungsunternehmen bezuschusst und der Steuerzahler 2€ von jeder verkauften Helplingstunde bezahlt (sofern der Käufer Einkommensteuer abführen muss, was auf alle Vermittlerkunden zutrifft die erwerbstätig sind).

Meine Prognose:
Der Sozialstaat kann kein Interesse daran haben, nicht-sozialversicherungspflichtige und mindestlohnunterwandernde Selbstständigkeiten zu dulden oder gar zu bezuschussen. Sobald diese Zustände politisches Gewicht bekommen, wird der Gesetzgeber handeln müssen.
Es besteht dadurch das konstante Risiko für Helpling & Co, dass der Gesetzgeber diese Lücken schließt und damit diesen einmaligen Wettbewerbsvorteil zunichte macht, der aktuell eine sehr attraktive Alternative zu einer sozialversicherungspflichtigen & tarifvertraglichen Beschäftigung im Reinigungsgewerbe ist.
Der einzige Grund, warum es in Deutschland im Reinigungsgewerbe aktuell keinen Aufschrei gibt (wie im sehr vergleichbaren Fall der Taxifahrer vs. Uber), ist m.E.n. die wenig ausgeprägte Verbands- und Lobbystruktur der Privathaushaltsreinigungsunternehmen in Deutschland.

Fazit & Ausblick

Laut Geschäftsführer Franke kann Helpling auch ohne weiteres Investment profitabel werden. In Anbetracht der niedrigen Customer Lifetime, hohen CAC und den riskanten rechtlichen Rahmenbedingungen, betrachte ich diese Aussage eher mit Vorsicht, denn Helpling wird sich aus den o.g. Gründen das Wachstum weiter teuer erkaufen müssen ohne sich dadurch mit langfristig stabilen und profititablen Kundenbeziehungen belohnen zu können.
Ich denke,  hier steht Helpling – und stellvertretend den anderen Personalvermittlerportalen – noch ein Turnaround ins Haus, um den Wandel zum vollständigen Marktplatz zu vollziehen, Reinigungskräfte & Unternehmen in Wettbewerb zueinander zu setzen und rechtliche Risiken zu minimieren.

Und Turnarounds in dieser Dimension kosten nicht nur Zeit sondern vor allem: viel Geld!

 

Weitere Quellen zum Fall Homejoy:
http://techcrunch.com/2015/07/31/why-homejoy-failed-and-the-future-of-the-on-demand-economy/
http://www.forbes.com/sites/ellenhuet/2015/07/23/what-really-killed-homejoy-it-couldnt-hold-onto-its-customers/
https://medium.com/@rockstox/an-inside-look-at-homejoy-s-failure-391d74524a19

Interview Reinigungskraft

Meet a Maid – Interview mit Natalie aus Berlin

In Meet a Maid stellen wir euch in einen kurzen Gespräch unsere Reinigungskräfte vor.
Heute hat sich Natalie für ein Interview bereit erklärt.

Natalie ist 44, Mutter einer Tochter und seit circa 2 Jahren für MaidEasy in Berlin aktiv. In dieser Zeit hat Sie rund 700 Reinigungen durchgeführt.
Wir haben uns mit Ihr getroffen, um Sie etwas näher kennenzulernen und uns zu erkundigen wie es Ihr in der jetzigen Ausnahmesituation ergeht.

MaidEasy: Hallo Natalie, schön, dass Du Zeit für uns gefunden hast, obwohl Du sicherlich sehr beschäftigt bist. 
Zunächst einmal wäre es Interessant zu wissen, wie Du in die Reinigungsbranche gekommen bist.

Natalie:
Das habe ich irgendwie meiner Mutter zu verdanken (lacht) Sie hatte früher 1-3 Haushalte, in denen Sie nebenberuflich gereinigt hat. Da ich aufgrund der Geburt meiner Tochter etwas Zeit hatte, kam Sie auf den Trichter mich einmal mitzunehmen. Den Kunden gefiel meine Arbeit so gut, dass Sie mich gleich weiterempfohlen hatten. Irgendwann hatte ich soviel Aufträge, dass ich mir gedacht habe: Jetzt machst du dich selbstständig.

ME:Jaja die lieben Eltern. 😉 Interessant, macht Dir der Beruf denn grundsätzlich Spaß?

N: Zum größten Teil macht mir die Arbeit viel Spaß, manchmal ist es allerdings etwas langweilig. Zum Beispiel, wenn ich in eine saubere Wohnung komme und ich mich frage was Ich hier eigentlich machen soll.
Viele vor allem ältere Kunden wollen mich auch nicht nur zum Reinigen bei sich zu Hause haben, sondern ich übernehme die Rolle der Tochter/Pflegerin/besten Freundin oder des Therapeuten. Da kommt es schonmal vor, dass man gefragt wird, ob man beim Haarewaschen oder Einkaufen helfen kann. Das mach ich z. B. nicht so gern, empfinde aber Mitgefühl mit den älteren Leuten und mache es dann trotzdem. Das schönste ist natürlich die Dankbarkeit, die mir dafür entgegengebracht wird. Man räumt bei den Kunden ja auch nicht nur in den Wohnungen, sondern auch in Ihren Leben auf. :)

ME: In der Tat, viele vergessen was zu diesen Beruf noch alles dazugehört. Was war denn Dein schlimmstes Erlebnis bisher in Deinem Berufsalltag?

N: Och da könnte ich soviel erzählen, gerade wenn man mit Menschen arbeitet passieren immer total kuriose oder komische Dinge. Spontan fällt mir jetzt der Fall einer etwas älteren langjährigen Kundin ein. Ihr Mann war seit geraumer Zeit im Pflegeheim und es stand schon bei der ersten Reinigung nicht gut um ihn. Sie hat mich dann immer gefragt ob Ich Sie ins Pflegeheim begleiten würde, wenn Ihr Mann von uns gegangen ist. Ich habe Ihr versichert dass, wenn es so weit sein sollte und ich gerade in der Nähe bin Sie gern dorthin begleite. Wie der Zufall es so will, traf der Fall genau ein als ich gerade bei Ihr zu Hause war. Dann bin ich mit Ihr ins Pflegeheim und habe Ihren Mann dort liegen sehen. Sie war total am Boden zerstört und das hat mich natürlich ziemlich mitgenommen, man baut ja zu den meisten Kunden eine emotionale Beziehung über die Zeit auf, für Sie war es gut, dass ich mitgekommen bin und Sie das nicht alleine durchmachen musste aber nochmal würde ich das wahrscheinlich nicht machen.

ME: Oh, das ist natürlich eine nicht so schöne Geschichte. Jedoch super Lieb von Dir, dass Du zu Deinen Worten gestanden hast.
Themenwechsel: Wenn Du nicht gerade arbeitest, womit verbringst Du dann Deine Freizeit am liebsten?

N: (lacht) ehrlich gesagt bleibt momentan nicht soviel Freizeit übrig. Nachdem man den ganzen Tag körperlich gearbeitet hat, ist man danach total Fix & Foxi. 
Da ich jeden Tag frisch koche, gehe ich meistens noch Obst und Gemüse Einkaufen. Nach dem Essen nutze ich meine „Freizeit“ für Dinge, die ansonsten liegen bleiben: Aufräumen muss ich nämlich bei mir zu Hause noch selbst (lacht). Dann kommt noch dazu, dass ich für meine eigenen Kunden die Bürokratie erledigen muss: Rechnungen schreiben, Termine absprechen etc. Ich bin sehr froh darüber, dass Ihr mir wenigstens dort die Hälfte abnimmt. Und natürlich nicht zu vergessen: Als Mutter hat man nie wirklich Feierabend! Wenn alles erledigt ist, kümmere ich mich dann um meine Tochter, die mir natürlich auch Ihre Probleme und Sorgen mitteilt.
Am Wochenende allerdings gönne ich mir dann auch einmal eine Auszeit und gehe mit meiner Familie schön essen oder fahr an den See, wenn das Wetter mitspielt.

ME: Welchen Haushaltsratschlag würdest Du unseren Kunden nahe legen?

N: Da gibt es einige aber zwei möchte ich besonders hervorheben:
1. Räumt Sachen die Ihr nicht oder nur selten braucht direkt weg. Das schafft Platz, um Ordnung zu halten
2. Lasst den „Schmutz“ nicht zu lange aufstauen, sondern macht immer mal wieder etwas, das spart dann Zeit beim großen Reinemachen.

ME: Zurzeit stecken wir ja in einer großen Krise, wie hat das Coronavirus Deinen (Arbeits)Alltag verändert?

N: Corona ist super nervig. Es ist natürlich nochmal eine stärkere Belastung den ganzen Tag mit Maske zu arbeiten, da können einen die Leute nur leidtun, die schon vor Corona eine berufliche Maskenpflicht hatten. Ansonsten hatte ich das große Glück, dass einige meiner Kunden zwar auf die Reinigung verzichtet haben, mir aber mein Lohn weiterhin bezahlten. Das fand ich super lieb und dafür revanchiere ich mich auch nach der ganzen Sache. Bei den anderen Kunden blieb bis auf die Schutzkleidung und ausreichend Abstand aber alles beim alten.

ME: Dein Lieblingscocktail?

N: (wie aus der Pistole) Frozen Margarita Erdbeere, da kommt in mir der Sommer hoch (lacht)

ME: Dein Traumreisezielort?

N: Italien, ich liebe die Sonne und die Menschen inklusive der italienischen Kultur.

ME: Vielen Dank für Deine Zeit, bleib gesund und weiterhin viel Erfolg bei uns.

Wichtiger Hinweis: MaidEasy vs. Corona

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Liebe/r Kunde,

 

wir möchten dich hiermit über unsere Sofort-Maßnahmen zum Schutz deiner und der allgemeinen Gesundheit informieren. Handwerksbetriebe wie MaidEasy werden Ihren Service weiterhin anbieten können. Deine Maid wird ihre Termine bei dir also auch in Zukunft wie gewohnt wahrnehmen und deine Wohnung – jetzt mit besonderem Augenmerk auf Keimfreiheit & Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit – saubermachen. Bei Terminausfällen werden wir dich frühstmöglich informieren.

Wir versichern dir, dass du und deine Familie, Partner, Mitbewohner oder Kollegen auch weiterhin in sicheren Händen bei MaidEasy seid und wir verantwortungsvoll mit deinem Vertrauen umgehen.

Die wichtigsten Ziele unserer Maßnahmen sind:

  • Wir möchten deine Gesundheit und die deiner Familie, Lebensgefährten und Mitbewohner schützen

  • Wir möchten die Gesundheit unserer Mitarbeiter & Partner schützen

  • Wir möchten unseren Beitrag zur Verlangsamung der Infektionsrate leisten

Deshalb haben wir folgende Änderungen in unseren Abläufen eingeführt, die ab sofort bei jeder Reinigung gelten:

  • Körperkontakt wird komplett eingestellt; ein Sicherheitsabstand zwischen den Bewohnern und der Maid wird eingehalten.

  • Unsere Maids tragen bei jeder Reinigung neue Einmalhandschuhe über die Dauer der gesamten Reinigung.

  • Unsere Maids werden weitere Schutzbekleidung wie Mundschutz und Handdesinfektionsmittel (aufgrund der aktuellen Lieferengpässe wird im Einzelfall alternativ auf Handseife und Stofftücher über Mund und Nase ausgewichen ) mitbringen, tragen und einsetzen.

  • Unsere Maids werden die Schuhe vor der Tür ausziehen oder mit Überziehschuhen arbeiten

  • Wo möglich & sinnvoll werden wir auf Trockenreinigung verzichten und stattdessen feucht reinigen

  • Besonders keimbelastete Flächen und Objekte wie Wasserhähne, Türklinken, Lichtschalter, etc. werden immer feucht und desinfizierend gereinigt.

  • Wir werden zusätzlich die Türklinken der Haustür(en) in Miets- und Mehrparteienhäusern innen/außen mit Einmaltüchernreinigen/desinfizieren.

Selbstverständlich sind Reinigungsmaterialien (wie z.B. Lappen und Tücher) – wie bisher – für jeden Haushalt frisch (d.h. so gewaschen, dass alle Keime garantiert zerstört wurden) oder neu.

 

Die Möglichkeit der Barzahlung auf unserer Webseite werden wir vorerst ausschalten um händischen Geldaustausch zu vermeiden.

 

Diese Maßnahmen gelten ab sofort und flächendeckend für alle MaidEasy-Standorte in Deutschland.
 

Wir wünschen dir gute Gesundheit & sind weiterhin dein vertrauensvoller Partner in puncto Sauberkeit & Wohlfühlatmosphäre,

Dein Team von MaidEasy

Hygiene im Haushalt während der Coronaphase

hygiene im haushalt

Hygiene im Haushalt während der Coronaphase   

 

 

Es muss nicht immer eine ausweitende Desinfektion sein, auch durch eine gründliche Reinigung mit im Handel erhältlichen Reinigungsmittel werden nicht nur Schmutzpartikel gelöst, sondern mehr als 90% aller Oberflächenkeime (zu denen auch der Coronavirus gehört) entfernt.

Mit diesen Tipps können Sie Ihr Zuhause auch selbst weitestgehend keimfrei halten:

Arbeiten Sie wie die Profis: Zuhause nach dem 4-Farbsystem

Das 4-Farbsystem ist eine ideale Lösung um die Keimverschleppung zwischen Räumen und Wohnbereichen zu minimieren. Hierfür benötigen Sie jeweils 4 unterschiedliche Tücher oder Lappen (vorzugsweise Mikrofastertücher, diese sind meist antibakteriell) die jeweils in 4 Farben aufgeteilt sind. Sie weisen im 4 Farbsystem jeder Farbe einen Bereich der Wohnung zu:

Blau = Oberflächen im Wohnbereich

Grün = Küchenoberflächen

Gelb = Oberflächen im Sanitärbereich (Waschbecken, Fliesen, Badewanne)

Rot = Oberflächen der Toilette, Spritzbereich WC

 

Dieses System wird auch in der gewerblichen Reinigung wie z.B. in Krankenhäuser verwendet und bietet eine sehr gute Möglichkeit die Hygiene im Haushalt durch Verhinderung der Keimverschleppung zu erhalten.

 

Verwenden Sie weiterhin gängige Haushaltsreiniger (wie z.B. Essigsäure, Alkoholbasierte Reiniger)

Denken Sie daran: Desinfektionsmittel entfernen keinen Schmutz und ersetzen keine Reinigung (!!), da diese meist nur auf eine Stelle aufgesprüht werden und dort dann praktisch „eintrocknen“. Sie sind in der Regel in für die Hygiene in einem privaten Haushalt nicht notwendig und sollten nur in Ausnahmefällen auf Anraten eines Arztes oder des Gesundheitsamtes verwendet werden. 

 

Nach der Reinigung sollten Sie die benutzten Tücher und Wischbezüge bei mindestens 60 Grad waschen (wenn Sie möchten können Sie auch einen handelsüblichen Hygienespüler aus dem Drogeriemarkt verwenden), direkt danach luftig aufhängen und schnell trocknen, da sich Bakterien in einem feuchten Klima ansonsten besonders gut vermehren. 

 

Nach der Reinigung, die Hände mit einer handelsüblichen Seife mindestens 30 Sekunden lang waschen

Als kleine Gedankenstütze können Sie z.B. zwei mal das Lied “Happy Birthday” während der Reinigung singen. 

Vergessen Sie während dem Händewaschen bitte auch nicht unter Ihren Nägeln zu reinigen.

 

Wenn Sie sich in geschlossen Räumen aufhalten sollten Sie daran denken regelmäßig zu lüften.

Gerade in geschlossenen Räumen kann die Anzahl von Krankheitserreger in der Raumluft sehr schnell steigen. Durch Regelmäßiges Lüften wird die Zahl der Krankheitserreger in den feinsten Tröpfchen der Luft gesenkt und das Ansteckrisiko in Räumen, in denen sich Erkrankte befinden sinkt maßgeblich. Des Weiteren färdert frische Luft unser die Luftqualität und ist wichtig für unser Immunsystem 

 

Mit diesen Tipps sorgen Sie für eine gute Allgemeine Hygiene in Ihren Haushalt und sind gegen den Cornavirus bestens gewappnet.

 

Selber putzen finden Sie zu aufwändig? Buchen Sie doch stattdessen einen Termin bei den Profis von MaidEasy

 

Teilnahmebedingungen für unser EM-Gewinnspiel

  1. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  2. Veranstalter des Gewinnspiel ist die humanbeinc UG, Rutschbahn 25, 20146 Hamburg. Das vollständige Impressum findet du auf www.maideasy.de. Das Gewinnspiel ist in keinerlei Form von Facebook gesponsert, unterstützt oder durchgeführt. Alle Fragen, Kommentare und Beschwerden, die dieses Gewinnspiel betreffen, sollten an den Veranstalter und nicht an Facebook gerichtet werden.
  3. Zeitraum des Gewinnspiel: 07.06.2016 bis einschließlich 10.07.2016 24:00 Uhr-
  4. Gewinnen tut derjenige, der die richtige Mannschaft tippt, die Europameister wird. Wenn mehrere das richtige Land gewählt haben, wird der Gewinner per Zufall bestimmt. Der Gewinner wird per direkte Nachricht bei Facebook kontaktiert.
  5. Die Teilnahme am Gewinnspiel erfolgt mit dem Kommentieren, liken und teilen des Gewinnspiel-Posts.
  6. Wir verlosen 3 x „sauber bleiben“ Paket von Maideasy. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich
  7. Es ist kein Kauf und keine Zahlung notwendig.
  8. Mit der Teilnahme an diesem Gewinnspiel, stimmt jeder Teilnehmer den offiziellen Regeln, inklusive aller Teilnahmebedingungen zu und akzeptiert, dass die Ergebnisse des Gewinnspiels, wie vom Veranstalter und den Partnern bestimmt, endgültig sind.
  9. Dieses Gewinnspiel unterliegt allen Bundes-, Landes- und lokalen Gesetzen und Vorschriften und ist nichtig, wo sie gesetzlich verboten sind.
  10. Die Teilnahme ist nur innerhalb Deutschlands möglich. Teilnehmer müssen zum Zeitpunkt der Verlosung über 18 Jahre alt sein.

Berlin – die etwas andere Weltkulturerbestadt

Was hat Berlin, das andere Weltstädte missen? Naja, erstmals sind da die Einheimischen, welche mit Ihrem rauen, aber dennoch freundlichen Scharm einen bedeutenden Teil des Berliner Erlebnisses ausmachen. Hinzu kommt dann noch die unglaubliche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, die nicht nur dessen neu entdeckten Stolz wiederspiegeln, sondern auch noch dessen große Geschichte und die dramatischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts.

Wenn jemand an Berlin denkt, ist das Erste das in der Regel in den Sinn kommt natürlich dessen Wahrzeichen – das Brandenburger Tor. Seit Jahrzehnten ein Zeichen der Teilung, hat das Monument schon seit langem das schlagende Herz der Stadt dargestellt, welche voll mit Ideen, Inspiration, Kunst, Kultur und Kreativität ist.

Höhepunkte im westlichen Teil Berlins sind die elegante Einkaufsstraße des Kurfürstendamms, das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) für Boutiquen und exklusive Galerien, die wunderschönen Wohnstraßen und natürlich Berlins bekanntes Nachtleben. Apropos Nachtleben, keine Reise nach Berlin wäre komplett ohne einen Abend im Friedrichstadtpalast, Deutschlands führendes Varietés. Mit der aktuellen Produktion stellt der Palast die teuerste und unglaublichste Bühnenshow aller Zeiten dar.

Dieses Berliner Schauspiel ist das Hoch des Glamours – eine Explosion an Lichtern, Farben, Kostüme und Spezialeffekte. Die weltoffene Atmosphäre durchdringt auch das Regierungsviertel, welches sich aus dem Osten vom Brandenburger Tor bis hin zum benachbarten Reichstag streckt. Es liegt ein Gefühl von Frieden und Freiheit in der Luft – ganz im Gegenteil zu den Tagen als Berlin für undenkbare Verbrechen verantwortlich war. Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, eine Arbeit des New Yorker Architekt Peter Eisenman in der Nähe des Brandenburger Tors, sowie das Dokumentationszentrum für die Topographie des Terrors aus dem ehemaligen Gestapo Hauptsitzes, dienen als Erinnerungen an diese Grausamkeiten.

Berlins zentraler Prachtboulevard “Unter den Linden” reicht östlich vom Brandenburger Tor bis hin zum Alexanderplatz, bei der Museumsinsel zum Weltkulturerbe, der Berliner Kathedrale, die Neue Wache und das aus dem Barock entstandene Zeughaus vorbei, welches außerdem Heim des Deutschen Historischen Museum ist. Wenn man weit genug geht erreicht man den Fernsehturm, welcher bis heute das höchste Bauwerk Deutschlands darstellt. Die Ansicht von oben, welche sich über Berlin bis hin zum Brandenburg streckt, ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

In der Nähe ist dann der Gendarmenmarkt, welcher als Berlins schönster Platz gelobt wird. Der Deutsche Dom, die Französische Kathedrale und die Konzerthalle bilden einen prachtvollen und grandiosen Gesamteindruck. Die Atmosphäre der Hackeschen Höfe, welche auch in der Mitte des Bezirks sind, sind zwar weniger grandios, aber dafür umso mehr entspannt, locker und gelassen. Dieser Handelskomplex ist die größte Anreihung von geschlossenen Höfen in Deutschland und ist seit 1977 denkmalgeschützt.

Für einen authentischen Geschmack von Alt-Berlin, erkunden Sie im Vorplatz die lebendige Vielfalt an Kunstgalerien, Kinos, Theatern, sowie zahlreiche Restaurants und Bars. Dem künstlerischen Flair der Stadt kann man dahingehend kaum entkommen. Dieser ist ein Merkmal, welches nach fast einem Vierteljahrhundert nach dem Fall der Berliner Mauer, nach wie vor ein definierendes Anzeichen der Stadt darstellt. Berlin ist die kreative Werkstadt Deutschlands, ein Trendsetter und eine Hauptstadt der Mode, Design und Musik. Der fortschrittliche Geist des Optimismus, welcher die wiedervereinte Stadt umhüllt, ist noch immer erstaunlich.

Hunderte Hinterhof Ateliers sind aus dem Schatten entstanden, wodurch Kunst die Straßen, Wände von Gebäuden und sogar ganze Stadtteile erobert hat. Künstler haben sich sogar die Überreste der Berliner Mauer für dessen Ideen angeeignet: Der Abschnitt der Oberbaumbrücke bis hin zum Ostbahnhof, welcher mittlerweile East Side Gallery genannt wird, ist zu einer illustrierten Enzyklopädie der Straßenkunst geworden. Heutzutage sind der Kreuzberg, Prenzlauer Berg, Neukölln und Wedding die Bezirke erster Wahl für mehr als 20.000 Künstler. Es ist genau diese kreative Kraft, welche hinter der unverwechselbaren Atmosphäre Berlins liegt. Eine Atmosphäre welche Berlin zur Hauptstadt für etablierte, sowie alternative Kunst macht. Lassen Sie sich inspirieren, verführen und verzaubern, indem Sie in diesen kreativen Kosmos eintauchen. Lernen Sie die Menschen von Berlin kennen. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten sind die Einheimischen Berlins wohl der beste Grund um diese Stadt zu entdecken – und die perfekte Ausrede, diese schöne Stadt wieder zu besuchen.

Arbeitszimmer Sauber Machen – So geht’s

6 Schritte zum gereinigten Home Office

Beim Sitzen am Arbeitstisch über längere Zeit tun wir oft wesentlich mehr als arbeiten. Wir kauen, niesen, husten, berühren und verschütten – Tag für Tag.

Daher ist es auch nicht wunderlich dass das Arbeitszimmer sich schnell zu einem Zoo für Mikroben entwickelt. Wissenschaftliche Analysen haben sogar ergeben dass die Anzahl an Mikroben sogar die von Küchen und Toiletten überschreiten kann.

Egal ob du dein Home Office oft oder selten benutzt, ein regelmäßige Reinigung ist von Nöten. Unsere professionellen Putzfrauen helfen dir auch gerne dabei deinen Arbeitsplatz wieder ordentlich, desinfiziert und sauber zu bekommen!

Hier sind erstmals sechs Tipps damit du auch selber dein Arbeitszimmer wieder sauber bekommst:

  1. Tastatur reinigen: Wir beginnen erstmals damit die Tastatur ordentlich auszuschütteln und klopfen. Danach mit einem Kompressor oder einer Druckluftdose den restlichen Staub und Dreckreste hinausblasen. Mit einem in Alkohol befeuchteten Wattestäbchen zwischen den Tasten sauber machen, und die Tastatur am Schluss leicht mit Desinfektionsmittel besprühe und abwischen. Vernachlässig diese gründliche Reinigung lieber nicht, denn die Tastatur ist eines der Gegenstände mit der größten Ansammlung an Bakterien!
  2. Monitor reinigen: Nach dem Abstecken mit einem nichtscheuerndem Mikrofasertuch vorsichtig, aber gründlich abwischen. Diese speziellen Mikrofasertücher sind nicht teuer und lassen auch keinen Dreck mehr übrig: Keine Schlieren, Fusseln, Kratzer oder Flecken. Dies funktioniert auch ohne sie zu befeuchten, denn diese sammeln den Staub ordentlich auf. Danach das Tuch einfach im Waschbecken abwaschen und du bist fertig.
  3. Abstauben und Staubsaugen: Wie immer, von links nach rechts, und vergiss nicht den oberen Teil des Monitors, deine Bilderrahmen, und unter dem Mousepad. Lege jegliche Papiere, Ordner, Kalender und Hefter zur Seite und wisch auch über deinen Schreibtischsessel, Computer und Drucker. Danach nur mehr Staubsaugen und du bist mit dem dritten Schritt fertig.
  4. Desinfizieren: Wie bereits erwähnt entstehen im Heimbüro oft massenweise Bakterien, weshalb es von Nöten ist Geräte wie Maus, Headset, Mikrophon, etc. zu desinfizieren und wieder trocken wischen.
  5. Bring Ordnung in die Unordnung: Ein organisierter Arbeitsplatz hilft dabei den Geist zu beruhigen und die Gedanken richtig anzuordnen. Ihr Stress wird sinken während die Produktivität ansteigt.
  6. Erinnerung: Entweder bei Outlook oder Ihrem Tischkalender wöchentlich (oder alle zwei Wochen) die vorherigen Schritte eintragen. Wenn man nur ein paar Minuten benutzt um regelmäßig diese Reinigungstipps anzuwenden, wird das Arbeitszimmer auch nie zum üblichen Utopia für Bakterien!

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Geld sparen beim Putzen, so geht’s

Ein sauberes Zuhause benötigt Zeit, Mühe und auch Geld. Allerdings gibt es Wege um beim Sauber Machen einiges an Geld zu sparen. Damit auch Sie von der langen Erfahrung unserer Putzfrauen profitieren können, haben wir hier einige Tipps vorbereitet die Ihren Geldbeutel etwas verschonen.

Wie funktioniert’s?

Viele Dinge die Sie rund ums Haus nutzen haben auch weniger bekannte Anwendungen als Reinigungsmittel.

  • Zeitungspapier kann die Säfte von aus dem Kühlschrank oder der Speisekammer rausgeworfenen Speiseresten aufsaugen. Dieser Tipp entfernt die Notwendigkeit für teure Kunststoff-Gefrierbeutel für den Bioabfall. Einfach den Mülleimer mit Zeitungspapier vollpflastern und die Speisreste dort wegwerfen.
  • Baby-Öl stellt einen akzeptablen Reiniger für Edelstahl-Geräte wie Edelstahlspülen oder ähnliches dar, und kostet im Vergleich zu den üblichen Edelstahlreinigern eher wenig.
  • Wie bereits in unseren Tipps für den Frühjahrsputz erwähnt, können Holzkohlebriketts effektiv Gerüche im Auto entfernen, wenn Sie diese unter die Sitze legen. Dadurch braucht man auch keinen Luftauffrischer für das Auto mehr kaufen. Stellen Sie nur sicher dass die Holzkohlebriketts ohne Flüssiganzünder sind, denn sonst stinkt Ihr Auto am Schluss nach Treibstoff.
  • Gebrauchte Trocknertücher: Nutze diese als Luftfilter. Legen Sie die Trocknertücher in die Luftfilter der Klimaanlage um Staub zu fangen und einen frischen Geruch im Haus zu verteilen. Dies wird außerdem die Zeit und Kosten beim Abstauben sparen, und verringert oder eliminiert die Notwendigkeit für Lufterfrischer für den Haushalt.
  • Behalten Sie die vorhin erwähnten Trocknertücher und verwenden Sie diese zum Abstauben bei Jalousien, Fußleisten, Fernseh- und Computerbildschirme. Durch Anti-statik wird Staub abgestoßen, weshalb man dann seltener abstauben muss.
  • Benutzen Sie Mikrofasertücher zum Abstauben, da diese äußerst billig sind. Wenn Sie mit diesen sauber machen, wird auch weniger Reinigungsmittel benötigt um die Arbeit gründlich zu erledigen, was wiederum die Kosten reduziert.
  • Apropos Reinigungsmittel, Ramschladen sind der perfekte Ort um billige Reinigungsprodukte zu erwerben.

Frühjahrsputz mit einfachen Haushaltsmitteln

Sie werden überrascht sein wie viel schneller das gesäuberte Zuhause erreichbar ist, sobald Sie die folgenden Tipps anwenden. Es mag vorerst wie eine große Hürde erscheinen, ist aber am Ende dann doch schneller erledigt als man glaubt. Also, gehen wir gleich an die Sache.

Wie es gemacht wird:

  • Abstauben ist wichtig, aber Sie werden einiges an Zeit sparen wenn Sie:
  • Wechsel die Luftfilter für den Heizkessel. Dadurch wird Staub wieder besser eingefangen.
  • Benutzen Sie Trocknertücher, selbst gebrauchte, als Lumpen zum Abstauben für Jalousien und Fußleisten. Diese hinterlassen eine Spur von antistatischen Weichspüler, welcher Staub abstößt und einen angenehmen Duft hinterlässt.

Apropos Gerüche, wenn der Frühjahrsputz die Reinigung des Autos beinhaltet, werden Sie feststellen das ein oder zwei Stücke Holzkohle (nicht die mit Grillanzünder!) unter den Sitzen schlechte Gerüchte von Unfällen beim Töpfchen Training, Brotkrümel, alte Bananenschalen, verschüttete Getränke, etc. effektiv beseitigen wird.

Benötigt Ihr Küchenabfallzerkleinerer eine Reinigung? Es geht einfach als Sie glauben. Bevor der Klempner gerufen wird oder Sie versuchen tief dort unten zu reinigen, versuchen Sie den Spritzschutz zu säubern. Nachdem Sie sichergestellt haben dass der Küchenabfallzerkleinerer abgeschalten ist, benutzen Sie einen Lappen mit Desinfektionsmittel um den oberen und unteren Teil des schwarzen Gummirings in der Spüle abzuwischen. Es ist ein einfach zu erreichender Bereich, welcher üblicherweise die Quelle der unangenehmen Gerüche ist, die dann die Fliegen anlocken.

Wenn Sie Glas und Spiegel reinigen, benutzen Sie Zeitungspapier statt Tücher oder Papiertücher, wodurch Ihre Fenster Steifen- und Rückstandsfrei sein werden. Sparen Sie Zeit und Mühe indem Sie Edelstahl-Geräte mit einem Mikrofasertuch und ein wenig Baby Öl in Richtung Faser abwischen.

Vereinfache deinen Frühjahrsputz mit diesen Tipps, und abonniere unseren Newsletter um noch mehr hilfreiche Vorschläge zum einfacheren und effektiveren Putzen zu erhalten.

3 Möglichkeiten um beim Reinigen Zeit zu sparen

Unsere Maids sind schon seit langem im Putzgeschäft tätig, weshalb wir mit einigen Tipps zum Zeit sparen ausgerüstet sind! Nutze diese drei Vorschläge um dein Zuhause mit weniger Aufwand in den Griff zu bekommen.

  1. 15 Minuten Timer einstellen, und mit Eifer wegräumen! Einer der einfachsten Wege beim Putzen Zeit zu sparen ist es sich jeden Tag zumindest 15 Minuten zu nehmen um rumliegende Dinge schnell weg zu räumen. Diese Angewohnheit kann einem ordentlich Zeit und Nerven sparen wenn es dann zum richtigen Putztag kommt. Außerdem, wenn man eine vorbestimmte Position für jegliche Dinge hat, kann dies die Produktivität beim Wegräumen ordentlich erhöhen.
  2. Arbeite dich von oben nach unten vor. Die Schwerkraft beeinflusst alles, sogar den Hausstaub. Spar dir die Böden als letztes auf damit du nicht zweimal putzen musst.
  3. Immer gleich sauber machen. Dies ist eine erprobte Methode um regelmäßig Zeit zu sparen, besonders wenn es um die Küche oder das Badezimmer geht. Beim Kochen immer gleich wieder Oberflächen abwischen und die benutzen Utensilien gleich in die Spüle oder Geschirrspüler stellen. Wenn Flecken am Herd entstehen, diese wenn möglich gleich wegwischen, damit sich keine Krusten bilden. Im Badezimmer die Seifen und Zahnpasta Reste sofort wegwischen. Am besten die typischen Reinigungsprodukte im Haus an der richtigen Stelle zur Verfügung stellen, damit diese Vorgehensweise schnell zur Gewohnheit wird.

Bügeleisen reinigen – so geht’s!

MaidEasy.de bietet diesen Service zwar nicht, aber wir haben trotzdem ein paar Tipps zum Selber Machen vorbereitet.

Es ist ohne Zweifel wesentlich einfacher wenn das Bügeleisen sauber ist und man damit ohne Mühe über die Hemden, Hosen und Kleider zu bügeln.

Wenn die Unterplatten des Bügeleisen vom Staub, Weichspüler oder geschmolzenen Fasern verklebt wurde, ist es höchste Zeit dieses zu reinigen. Und zwar schnellstens!

Aber wie reinigt man ein Bügeleisen gründlich?

Am besten schaut man erstmals bei der Bedienungsanleitung nach. Falls Sie es nicht mehr zur Verfügung haben, braucht es oft nur einen kurzen Moment um es online nachzusehen. Welche besondere Anweisungen gibt es zu beachten?

Darüber hinaus, hier sind erstmals ein paar übliche Umwelt- und Familienfreundliche Methoden von MaidEasy um das dreckige Bügeleisen wieder auf Vordermann zu bringen:

  • Für klebrige Substanzen an der Unterplatte des Bügeleisens, empfehlen wir dieses auf die höchste Temperatur mit ausgeschaltener Dampffunktion zu stellen. Dann mit dem heißen Bügeleisen über eine Zeitung oder Papiertuch fahren bis es wieder sauber ist. In den Fall das es noch immer klebrig ist, kann man auch ein wenig Salz auf die Zeitung oder das Papiertuch geben und nochmal mehrmals darüber reiben
  • Bei öligen Substanzen am Bügeleisen, erstmals sicherstellen dass dieses abgesteckt und komplett kühl ist. Dann mit einem sauberen, in Essig getauchten Lappen abwischen. Danach mit einem mit Wasser angefeuchtetem Lappen abwischen. Falls es noch immer nicht ganz sauber ist, kann man es mit einem in Ammoniak eingetauchten Lappen nochmal versuchen. Als letztes nur noch mit einem weichen Tuch trocken wischen.
  • Funktioniert der Dampf nicht mehr richtig? Mineralablagerungen bilden sich mit der Zeit in den Lüftungsöffnungen, und verhindern dadurch dass der Dampf richtig hinauskommen kann. Um diese Öffnungen wieder zu befreien, beginn damit eine 2:1 Mischung aus Backpulver und Wasser zu einer Paste zu machen. Diese dann an der Sohle des Bügeleisen auftragen und mit einem befeuchteten Tuch abwischen. Danach mit destilliertem Wasser befeuchtete Wattestäbchen in die Öffnungen für den Dampf stecken. Entferne altes Wasser vom Dampfwasserbehälter und schütte etwas destilliertes Wasser hinein. Wenn du danach die Dampffunktion voll aufdrehst werden jegliche Ablagerungen entfernt.

Falls du gerne mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zur Verfügung hättest, werfe am besten einen Blick auf unsere umfangreichen Pauschalangebote. Für mehr professionelle Reinigungstipps ist es eine gute Idee unseren Newsletter zu abonnieren.